Levitra ist ein Potenzmittel mit dem Wirkstoff Vardenafil. Es ist eine gute Alternative zu Viagra, sollte es kaum bzw. keine Wirkung zeigen. Erhältlich ist Levitra als 5mg, 10mg und 20mg Tablette. Levitra wurde 2003 vom deutschen Pharmaunternehmen Bayer auf den Markt gebracht. Im Gegensatz zu Viagra, sind die Patentrechte an diesem Medikament noch nicht verfallen. Das Patent an Viagra des Pharmaunternehmens Pfizer ist 2013 nämlich ausgeaufen. Somit, kann man heut zutage auch „Viagra Generika“ kaufen. Doch wie sieht es mit Levitra aus?

Levitra selbst ist ein Potenzmittel, welches als PDE5-Hemmer den Blutfluss im Penis fördert. Das Enzym PDE5 wird geblockt und der Botenstoff cGMP abgebaut. Somit, kann bei sexueller Stimulation auch die Erektion entstehen. Wenn cGMP genug vorhanden ist, wird der Penis leichter mit Blut gefüllt. Man nimmt es ca. 30 bis 60 Minuten vor dem Geschlechtsverkehr zu sich. Solange brauch es, bis die Wirkung sich entfalten kann. Man sollte sich vor der Einnahme, von einem Arzt beraten lassen. Da Levitra ein rezeptpflichtiges Medikament ist, muss man ohnehin vorher einen Arzt konsultieren. Erektionsstörungen sind ein sehr privates und unangenehmes Thema – Wer also nicht persönlich bei einem Arzt vorsprechen will, hat die Möglichkeit einer Online Sprechstunde, die man per Video, Telefon oder Formular abhalten kann.

Was bedeutet die Endung „Generika“ überhaupt? Wenn man von Generika spricht, dann sind es Nachfolgemedikamente. Sie haben die gleichen Wirkstoffe, wie das Originalpräparat, der Unterschied ist meistens der günstigere Preis. Das bedeutet nicht, dass es ein Defizit in Sicherheit und Qualität gibt. Am konkreten Beispiel Viagra Generika: Wie vorher erwähnt, ist seit 2013 das Patent von Pfizer verfallen. So, können andere Pharmakonzerne Viagra herstellen und verkaufen, ohne, dass es grundsätzliche Unterschiede zum Originalmedikament gibt.

Warum ist die Herstellung von Levitra Generika rechtlich nicht erlaubt?

Levitra wird meistens eingesetzt, wenn die Wirkung anderer Potenzmittel zu schwach, oder kaum vorhanden ist. Da ein Generikum häufig günstiger ist, schauen sich viele Männer nach einem Levitra Generikum um. Hierbei ist besondere Vorsicht geboten. Es gibt wie eh und je betrügerische Internetseiten, die gefälschte Pillen für sehr günstige Preise verkaufen. Im schlimmsten Fall richtet dies gesundheitliche Schäden an. Viele Pillen haben aber, auch gar keine Wirkung. Das Pharmaunternehmen Bayer besitzt die alleinigen Patentrechte an diesem Medikament. In Deutschland ist deshalb, nur das Originalpräparat von Bayer selbst zugelassen. Die 20mg Tabletten von Levitra sind die höchste, erhältliche Dosis. Am besten ist es, sich an die Gesetze des ansässigen Landes zu halten. Wer Levitra kaufen will, vermeidet damit, das Risiko auf Nebenwirkungen.

Im Allgemeinen vertragen die meisten Männer das Medikament sehr gut, jedoch können trotzdem Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen auftreten. Bei 10% der Männer konnte dies beobachtet werden. Noch seltener sind Schwindelgefühl, eine verstopfte Nase, Hautrötung im Gesicht oder Körper, sowie Verdauungsbeschwerden. Männer haben nach der Einnahme von Levitra auch folgende Nebenwirkungen erlebt: Schwellungen der Haut und Schleimhaut, Schlafstörungen, Taubheit, Atemnot, Klingeln im Ohr, Übelkeit, Mundtrockenheit, erhöhte Leberenzymwerte, Rücken-, Muskel- oder Gliederschmerzen, Muskelsteifheit, Unwohlsein, Schläfrigkeit, Herzklopfen, anhaltende, schmerzhafte Erektionen, Durchfall, Bauchschmerzen, Magenschleimhautentzündung und Säurerückfluss. Deshalb, sollte man Levitra streng nach ärztlicher Anweisung zu sich nehmen, um diese möglichen Nebenwirkungen zu vermeiden.

Falls bei der Einnahme von Levitra trotzdem Beschwerden auftreten sollten, kann man diese effizienter behandeln. Das ist bei unerforschten bzw. unbekannten Potenzmitteln, welche sich unerlaubt „Levitra Generika“ nennen, sehr viel schwerer!

Wird es möglich sein, Levitra als Generikum in der Zukunft kaufen zu können?

Ja, denn eine Patentschutzzeit liegt bei 15 Jahren, wobei Bayer seit 2003 der geltende Patentinhaber ist. Das bedeutet, dass das Medikament Levitra bis Ende 2018 noch dem Patentschutz unterliegt. Innerhalb dieser Zeit hat Bayer das Recht, zu entscheiden wer das Patent nutzen darf. Es können für andere Firmen somit, hohe Lizenzgebühren anfallen. Durch diese, lohnt es sich aus wirtschaftlichen Gründen nicht für die Unternehmen, Generika während der Patentschutzzeit auf den Markt zu bringen. Günstigere Generika, des Medikamentes Levitra, werden infolge dessen, erst 2019 auf den Markt kommen. Im Gegensatz zu diesem, ist das Patent von Viagra schon 2013 abgelaufen. Deshalb, gibt es mittlerweile Viagra-Generika mit dem Wirkstoff Sildenafil zu kaufen. Die Preise für Potenzmittel sind deswegen, allgemein zurückgegangen.

Wieso wird das Patent von Levitra geschützt?

Die Kosten für Forschung und Entwicklung eines Wirkstoffes bzw. eines Medikamentes sind immer sehr hoch. Ein Patent gewährleistet, dass die Ausgaben wieder erwirtschaftet werden können, ohne Verlust zu machen. Wenn wir die Sicherheit des Patentschutzes nicht hätten, würde es für Pharmakonzerne nicht mehr profitabel sein, neue Medikamente zu entwickeln. Das wäre wiederum zum Nachteil der Betroffenen, die auf das jeweilige Medikament angewiesen sind. Ebenfalls, gewährleistet es die Forschung und Entwicklung neuer, verbesserter Wirkstoffe, was vielen Krankheiten zugutekommt. Der Verbraucher wird auch mit dem Patent geschützt, da verschiedene Auflagen erfüllt werden müssen bevor es auf dem Markt eingeführt werden darf.

Die Forschung an den patentgeschützten Wirkstoffen kann trotzdem durchgeführt werden  – Wettbewerber können durch dieses Forschungsprivileg bereits vorher an Generika arbeiten.

So, stehen oftmals, direkt nach Patentablauf, günstigere Nachahmungen des Medikamentes bereit. Deshalb, können wir wahrscheinlich schon Anfang 2019 mit den ersten Generika des Potenzmittels Levitra rechnen.