Impotenz vorbeugen – Prävention bei Erektionsstörungen

Erektile Dysfunktion ist für viele ein Tabu-Thema. Betroffene Männer fühlen sich ihrer Männlichkeit beraubt und reden deshalb nicht darüber. Vermutet ein Mann bei sich Impotenz, wartet er oft sehr lange bis er schließlich einen Arzt aufsucht, um seine Erektionsprobleme zu bekämpfen. Dieser Artikel soll eine Übersicht der Maßnahmen zur Prävention einer erektilen Dysfunktion geben. Allerdings bietet er keinen Ersatz zu einem Gespräch mit einem medizinischen Experten.

Impotenz vorbeugen bei mannern

Gesunder Lebensstil

Ein ganzheitlicher gesunder Lebensstil ist das A und O, wenn man Erektionsprobleme bekämpfen möchte. Die Gesundheit des ganzen Körpers trägt zur sexuellen Gesundheit bei. Es ist wichtig, Arterien und Nerven gesund zu halten, um eine gute Durchblutung zu gewährleisten und spätere Schäden zu vermeiden. Schlechte Ernährung und mangelnde Bewegung sowie ungesundes Verhalten können das Risiko für erektile Dysfunktion erhöhen. Eine Änderung des Lebensstils mit Levitra online kann helfen, Impotenz vorzubeugen. Diese Maßnahmen bieten Prävention bei Erektionsstörungen:

Abnehmen

Gewichtsabnahme kann helfen Erektionsprobleme zu bekämpfen. Übergewicht kann viele gesundheitliche Probleme mit sich bringen, darunter Typ-2-Diabetes, der Nervenschäden im ganzen Körper verursachen kann. Wenn die Diabetes die Nerven betrifft, die den Penis versorgen, kann es zu erektiler Dysfunktion kommen.

Regelmäßige Bewegung

Es gibt zahlreiche Studien, die zu dem Ergebnis kommen, dass ein sitzender Lebensstil mit einer erektilen Dysfunktion in Verbindung steht. Laufen, Schwimmen und andere Formen von sportlicher Betätigung können Impotenz vorbeugen.

Bewegung, die übermäßigen Druck auf den Damm ausübt, den Bereich zwischen Hodensack und Anus, sollte allerdings vermieden werden. Sowohl die Blutgefäße als auch die Nerven, die den Penis versorgen, können durch Überdruck in diesem Bereich beeinträchtigt werden. Fahrradfahren zum Beispiel kann negative Auswirkungen auf die Erektionsfähigkeit haben. Eine gelegentliche kurze Fahrt macht aber keine Probleme. Jedoch Männer, die viel Zeit mit Radfahren verbringen, sollten sicherstellen, dass ihr Fahrrad richtig zu ihnen passt, gepolsterte Radhosen tragen und beim Radfahren häufig aufstehen.

Gesunde Ernährung

Eine Ernährung, die schlecht für das Herz eines Mannes ist, ist auch nicht gut für seine Erektionsfähigkeit. Die Forschung zeigt, dass dieselben Ernährungsmuster, die aufgrund der eingeschränkten Durchblutung der Herzkranzgefäße Herzinfarkte verursachen können, auch den Blutfluss zum und im Penis behindern. Der Blutfluss wird benötigt, damit der Penis aufrecht stehen kann. Ernährungsweisen, die sehr wenig Obst und Gemüse sowie viele fetthaltige, gebratene und verarbeitete Lebensmittel enthalten, können zu einer verminderten Durchblutung des gesamten Körpers beitragen. Alles, was schlecht für das Herz eines Mannes ist, ist auch schlecht für seinen Penis!

Vorbeugung der erektilen Dysfunktion

Was sollte Mann also essen? Um die Gefahr erektiler Dysfunktion zu reduzieren, sollte die Ernährung viel Obst und Gemüse, Vollkornprodukte und Fisch beinhalten. Fettiges Essen sowie rotes Fleisch sollten nur in geringen Maßen konsumiert werden.

Mit dem Rauchen aufhören

Zur Vorbeugung der erektilen Dysfunktion sollte man unbedingt mit dem Rauchen aufhören. Das Rauchen von Zigaretten kann die Blutgefäße schädigen und den Blutfluss zum Penis einschränken. Nikotin führt dazu, dass sich die Blutgefäße zusammenziehen, was den Blutfluss zum Penis behindern kann.

Vermeidung von übermäßigem Alkoholkonsum

Es gibt keine Beweise dafür, dass ein mäßiger Alkoholkonsum schlecht für die Erektionsfähigkeit ist. Aber chronisches starkes Trinken kann Leberschäden, Nervenschäden und andere Zustände verursachen – wie z.B. die Beeinträchtigung des normalen Gleichgewichts des männlichen Hormonspiegels. Diese Folgen können sich negativ auf die Erektionsfähigkeit auswirken.

Cholesterin und Blutdruck

Hoher Cholesterinspiegel oder hoher Blutdruck können Blutgefäße schädigen, auch solche, die Blut in den Penis bringen. Letztendlich kann dies zu erektiler Dysfunktion führen.

Der Cholesterinspiegel und Blutdruck sollten daher regelmäßig von einem Arzt überprüft werden. Den Blutdruck kann man leicht zu Hause messen. Blutdruckmessgeräte werden auch für den Heimgebrauch verkauft. Wenn der Cholesterinspiegel oder Blutdruck aus dem Gleichgewicht ist, sollte das behandelt werden. Blutdruckmittel können es schwer machen, eine Erektion zu erreichen. Aber Ärzte sagen, dass viele Fälle von erektiler Dysfunktion, die auf Medikamente zurückgeführt werden, tatsächlich durch arterielle Schäden verursacht wurden, da diese den Blutdruck erhöhen.

Chronische Krankheiten managen

Chronische Krankheiten sind einige der Hauptursachen für erektile Dysfunktion. Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes erhöhen das ED-Risiko bei älteren Männern deutlich. Es ist wichtig, chronische Krankheiten zu kontrollieren, indem man alle Medikamente wie vorgeschrieben einnimmt und einen gesünderen Lebensstil führt. Dies kann bei der Prävention von Erektionsstörungen helfen.

Testosteron

Selbst bei gesunden Männern beginnt der Testosteronspiegel um das 50. Lebensjahr herum oft stark zu sinken. Jedes Jahr nach dem 40. Lebensjahr fällt der Testosteronspiegel eines Mannes typischerweise um etwa 1,3%. Symptome wie ein niedriger Sexualtrieb, schlechte Laune, mangelnde Ausdauer oder Schwierigkeiten bei der Entscheidungsfindung deuten auf einen Testosteronmangel hin, ebenso wie glanzlose Erektionen. Bei Verdacht auf Testosteronmangel, sollte daher ein Arzt aufgesucht werden.

Pravention bei Erektionsstorungen bei mannern

Prostata-Erkrankungen

Auch Prostataerkrankungen begünstigen eine erektile Dysfunktion. Besonders die Behandlung von Prostatakrebs kann Erektionsprobleme verursachen. Es ist wichtig, offen mit einem Arzt über diese Probleme zu sprechen und individuelle Behandlungsmethoden mit ihm abzuklären.

Diabetes

Es wird geschätzt, dass etwa 35% bis 75% der Männer mit Diabetes während

ihres Lebens zumindest einen gewissen Grad an Erektionsstörungen erleiden. Männer mit Diabetes neigen dazu, 10 bis 15 Jahre früher eine Erektionsstörung zu entwickeln als Männer ohne Diabetes:

  • Über dem Alter von 50 Jahren treten bei etwa 50% bis 60% der Männer mit Diabetes Erektionsprobleme auf.
  • Über dem 70. Lebensjahr besteht eine Wahrscheinlichkeit von etwa 95%, dass es Probleme mit der Erektion gibt.

Psychische Gesundheit

Mentaler und emotionaler Stress kann auch zu erektiler Dysfunktion beitragen. In einigen Fällen kann es sogar die zugrunde liegende Ursache einer Erektionsstörung sein. Depressionen und Angstzustände können die Fähigkeit, eine Erektion zu bekommen und aufrechtzuerhalten, schwer beeinträchtigen. Dies kann zu zusätzlichem Stress führen und so ergibt sich ein Teufelskreis.

Psychischer Stress erhöht den Spiegel des Hormons Adrenalin, das die Blutgefäße zusammenziehen lässt. Alles, was ein Mann tun kann, um Spannungen zu lösen und sich emotional besser zu fühlen, wird seinem Sexualleben wahrscheinlich einen großen Schub geben. Wenn man Symptome wie Depressionen oder Angstzuständen verspürt, die alltägliche Aktivitäten, einschließlich des Sexuallebens, beeinträchtigen, sollte ein Arzt hinzugezogen werden. Es gibt eine Vielzahl von Behandlungsmöglichkeiten.